MINENFELD SEXARBEIT?

MINENFELD SEXARBEIT? - ÜBER MORALPANIK UND CHRISTLICHE SEX(ARBEITS)FEINDLICHKEIT
Lesungsgespräch mit Ruby Rebelde und Nathalie Eleyth 

Donnerstag, 7. Mai um 18 Uhr

Ort: ka:punkt | Grupenstraße 8 | 30159 Hannover

Moderation: Susanne Paul (Evangelische Frauen*)

 

An diesem Abend lesen und diskutieren Ruby Rebelde und Nathalie Eleyth über ein Thema, das polarisiert – und oft mehr von Emotionen als von Fakten geprägt ist. 

Ruby Rebelde liest aus „Warum sie uns hassen - Sexarbeitsfeindlichkeit“ – ein wütender, kluger und kompromissloser Blick auf gesellschaftliche Moral, Macht und Ausgrenzung.
Nathalie Eleyth präsentiert ihren Text „Sex(arbeit) auf Evangelisch. Plädoyer für eine sexpositive Kirche in Solidarität mit Sexarbeiterinnen“ aus dem Sammelband „Gemeinsam anders“ – eine theologische Intervention gegen Stigma, Schweigen und fromme Doppelmoral.

Im anschließenden Gespräch geht es um Fragen wie:
- Wie stehen Kirche, christliche Sexualethik und Sexarbeit zueinander?
- Warum fürchten christliche Fundamentalist*innen sexuelle Selbstbestimmung? Und was steckt hinter der christlichen Rettungsindustrie?
- Wie zeigt sich Sexarbeitsfeindlichkeit als Brückenideologie zur antifeministischen Rechten?
- Und wie könnte eine solidarische, sexpositive Kirche aussehen?

Ein Abend zwischen Lesung, Streitlust und solidarischer Utopie. Mit Raum für Fragen, Einwände und Perspektiven.

Kommt vorbei – es wird unbequem, klug und notwendig

 

Kirche hat nach unserem Verständnis die Aufgabe, die Debatten aus der Tabu-Ecke zu holen, Räume zur Versachlichung des Diskurses zu Prostitution/Sexarbeit zur Verfügung zu stellen, und sich selber proaktiv am Diskurs zu beteiligen.