Maybe Baby

Wenn alle Freundinnen Kinder bekommen, wenn in der Familie mal wieder gefragt wird: „Wann ist es denn soweit?“ Wenn in der Beziehung die Frage auf dem Tisch liegt: “Wollen wir ein Kind?“ Wenn FLINTA* sich selber Gedanken über diese Frage machen, dann ist es Zeit für MAYBE BABY.

MAYBE BABY ermöglicht die Auseinandersetzung mit dieser Frage professionell begleitet, aus vielen Perspektiven und im Austausch mit anderen. Die Kinderfrage führt mitten hinein in Spannungsfeld zwischen der Aussicht auf immens mehr Care-Arbeit  und dem vermeintlich einzigen Weg zum Lebensglück. MAYBE BABY schafft einen ergebnisoffenen Raum mit vielen verschieden Perspektiven, um diesen Entscheidungsprozess zu unterstützen. Zugleich zeigt MAYBE BABY auch, dass dieses so persönliche Thema gleichzeitig hochpolitisch ist und Elternschaft gesamtgesellschaftlich diskutiert wird.

*FLINTA = Frauen, Lesben, inter, non-binäre, trans und agender Personen

MAYBE BABY ist ein Konzept der Evangelischen Frauen in Hessen-Nassau. Wir danken dafür, dass wir es in der Ev.-luth. Landeskirche neu auflegen dürfen.

 

Donnerstag, 16. September 2026 |18:30-20:30 Uhr |digital

Was heißt eigentlich Mutter sein heute?

Mutter sein und Mutter werden ist mit so vielen unterschiedlichen Erwartungen verbunden. Woher kommt unser Mutterbild? Warum hadern manche Menschen damit, auf das Muttersein reduziert zu werden? Und warum kann es trotz aller Auseinandersetzungen mit dem Mutterbild sinnvoll sein, sich bewusst als Mutter zu bezeichnen? Diese und andere Fragen diskutieren.
Dr. Eva-Maria Schmidt, Wien. Sie hat am Institut für Soziologie an der Uni Wien an der Studie  „NorM - Normen rund um Mutterschaft“ mitgeforscht.
N.N., Regenesa (Mutter-Kind-Kuren)
Ina Jäkel, berufstätige Mutter von vier Kindern
Josephine Teske, berufstätige alleinerziehende Mutter von zwei Kindern
Moderation: Susanne Paul, Ev. Frauen*, Hannover

 

Montag, 2. November 2026 | 18:30-20:30 Uhr | digital

Workshop: Will ich ein Kind?

Dieser Workshop gibt die Möglichkeit, der Kinderfrage mit allen Facetten nachzugehen und den eigenen Gefühlen und Gedanken - für ein Leben mit oder ohne Kind – Raum zu geben. Es geht darum, innere Bilder zu entdecken, Botschaften aufzuspüren, die nicht guttun. Es geht um Loslassen und Entwicklung, mehr Klarheit und darum, Verbündete kennenzulernen, die sich mit ähnlichen Fragen beschäftigen. Was ist deine Vision für dein Leben? Wo stehst du gerade? Was ist dir wichtig? Wo möchtest du hin?

  • Eva Zimmermann (Dipl. Sozialarbeiterin[FH], systemische Beraterin, Supervisorin)
  • Sarah Eßel (Referentin Frauenarbeit EFHN)
  • Susanne Paul, Ev. Frauen* Hannover

 

Montag, 22. Februar 2027 |18:30-20:30 Uhr | digital

Queer Parenting: Care-Arbeit queer denken

Kinder verändern alles – gerade die Care-Arbeit kommt eine große Schippe oben drauf und viele Paare rutschen dann schnell in Rollenklischees. Aber wie ist das für queere Eltern und Familien? Geschlechterstereotype werden oft schon grundsätzlich hinterfragt, weil es meist nicht klassisch Mutter-Vater-Kind gibt, stattdessen bestehen andere Familienkonstellationen und Support-Netzwerke. Was bedeutet das alles für die Aufteilung der Care-Arbeit, wenn Kinder dazu kommen?

In unserem Workshop erforschen wir, wie Care-Arbeit in queeren Lebensentwürfen gestaltet und geplant werden kann. In romantischen Beziehungen, in Freund*innennetzwerken oder als Einzelperson. Welche Fragen helfen, eigene Wünsche zu klären? Wie gelingt ein gutes Gespräch mit dem eigenen Umfeld?

Wie immer geht es auch darum, sich mit Menschen in der gleichen Situation auszutauschen. Eingeladen sind queere Menschen, die sich mit der Frage nach und dem Leben mit Kind(ern) auseinandersetzen wollen.

 

 

Kinder im Leben: Alternative Wege zur Elternschaft

Montag, 26. April 2027 | 18:30-20:30 Uhr| digital

Nicht biologisch Elternteil zu werden, heißt nicht automatisch, ein Leben ohne Kinder zu führen: Der Online-Workshop richtet sich an Menschen, die (noch) keine Kinder haben, aber trotzdem den Wunsch haben, Zeit mit einem Kind zu verbringen und eine Rolle in dessen Leben zu übernehmen.
Ausgehend von der Fragestellung, wie FLINTA* Beziehungen zu Kindern abseits der biologischen Elternschaft gestalten können, kommen wir ins Gespräch über alternative Konzepte von der christlichen Idee der Pat*innenschaft bis Co-Parenting.
So können z.B. Freund*innen – mit und ohne Kind – diese Fragen miteinander klären.

 

Equal Care und gleichberechtigte Elternschaft

Mittwoch, 23. Juni 2027 | 18:30-20:30 Uhr | digital

Viele Paare wünschen sich eine faire Aufteilung von Care-Arbeit – im Alltag zeigt sich jedoch oft etwas anderes. Rollenbilder, Erwartungen und Mental Load beeinflussen die gemeinsame Verantwortung.

Der Vortrag beleuchtet Herausforderungen rund um gleichberechtigte Elternschaft und gibt praktische Impulse für eine gelingende Aufgabenverteilung von Anfang an. Die Teilnehmenden reflektieren eigene Vorstellungen und tauschen Erfahrungen aus.

 

Workshop: Leben ohne Kinder

Samstag, 2. Oktober 2027 | 10:00-17:00 Uhr |Hannover, Hanns-Lilje Haus

Ein Workshop für Menschen ohne Kinder: In vielen Bereichen der Gesellschaft und der Kirche wird das Elternsein als „normal“ betrachtet. Doch immer mehr Menschen haben aus unterschiedlichen Gründen keine Kinder. Häufig wird nur auf die Einschränkungen oder Verluste dieser Lebensform geschaut – die Chancen, die sich daraus ergeben, bleiben jedoch oft unbeachtet. In diesem Workshop wollen wir beides betrachten: Wir sprechen über die Herausforderungen und Begrenzungen, die diese Lebensweise mit sich bringt und wir schauen auf die besonderen Möglichkeiten und die positiven Seiten, die ein Leben ohne eigene Kinder bietet – sowohl für uns selbst als auch für andere. Alle Menschen ohne Kinder sind eingeladen, unabhängig von Geschlecht, Alter, in allen Lebenssituationen und Beziehungskonstellationen.