Einfach: feministisch?!

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Donnerstag, 22. Januar - „Human Sparks – von Menschen, die Veränderung leben“
Zu Gast: Anne Albers
Manche Menschen faszinieren. Ihre Art zu leben oder zu arbeiten, ihre Sehnsucht und der Mut zum Eigenen. Mal sind es Neugier und visionäres Denken, mal Beharrlichkeit und Gelassenheit beim Scheitern, die Kraft für Veränderungen geben.
Anne Albers ist Stadtverändererin und Autorin. Sie gründet und schreibt, kreiert Formate und setzt Impulse. In diesem EINFACH: feministisch spricht sie über Pionier*innen, ihre Projekte und die Idee von gutem Leben. Anschließend kommen wir darüber ins Gespräch, wann Innovation feministisch ist und wer zum Vorbild taugt.

Donnerstag, 19. März - „Zwischen Verbundenheit und
performativer Macht“
Zu Gast: Stephanie Siebert
DWas hilft, wenn das Leben unübersichtlich wird? Was stärkt und ermutigt Menschen? Dieses
EINFACH: feministisch lädt ein zur Begegnung mit
Hanna – einer Frau, die in der Krise verbunden bleibt: mit sich, mit Gott, mit ihrer Hoffnung.
Stephanie Siebert, ist systemische Beraterin (DGSF) und Coach. Sie gibt einen Impuls über innere Ruhe, Werte und Vertrauen in bewegten Zeiten. Anschließend ist Zeit für eine Diskussion über Hannas
feministische Dimensionen, über Gelassenheit und innere Anker.

Donnerstag, 23. April - „Für Sorge – Wie Equal Care gelingen kann“
Zu Gast: Jo Lücke
Warum übernehmen viele Frauen mehr Sorgearbeit – sichtbar und unsichtbar? In „Für Sorge“ zeigt Jo Lücke, wie Wissen, Selbstwert und moralische Verantwortung zusammenwirken und Ungleichheit im Alltag festschreiben. Sie macht deutlich, welche Rollenbilder und Erwartungen wirken und welche Veränderungen von allen Seiten nötig sind, damit Care-Arbeit sichtbar, wertgeschätzt und gerecht verteilt wird.
Jo Lücke ist Politikwissenschaftlerin und Volkswirtin. Sie gründete die Liga für unbezahlte Arbeit als politische Interessensvertretung der Care-Arbeitenden.

Dienstag, 5. Mai - „Witches, Bitches, It-Girls. Wie patriachale Mythen uns bis heute prägen“ 
Zu Gast: Rebekka Endler
Warum werden in Krimis immer nur weiße, junge cis-Frauen gerettet? Wer hat Sarah aus ihrer Geschichte gestrichen? Kann es rechten Feminismus geben? Und warum verschwinden weibliche Leistungsträger*innen aus dem Kulturellen Gedächtnis?
Rebekka Endler ist Autorin, Journalistin und Podcasterin. In diesem EINFACH: feministisch zeigt sie auf, wie Frauen vom Patriachat gegeneinander ausgespielt werden und welche Denkmuster hinter den Frauenbildern Witch, Bitch & It-Girl (Hexe, Hure und Gesellschaftsliebling) stecken. Anschließend ist Zeit für Diskussionen.
EINFACH: feministisch

Dienstag, 2. Juni - „Stärker als Wut“
Zu Gast: Stefanie Lohaus

»Was mich motiviert hat, mein Leben dem Kampf gegen (…) strukturelle Diskriminierung zu widmen, ist, etwas Konstruktives aus der Wut zu schaffen.«, sagt Lohaus. In Stärker als Wut zeichnet sie feministische Debatten durch die Jahrzehnte nach, plädiert für eine feministische Erinnerungskultur und wirft einen Blick in die Zukunft. Zwei Jahre nach Erscheinen ihres Buches, diskutieren wir in diesem
EINFACH: feministisch über Optimismus und Roll-Back, Erfolge und Utopien.
Die Journalistin Stefanie Lohaus ist Teil des Leitungsteams der Europäischen Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft (EAF Berlin) und Mitbegründerin des Missy Magazins.